TWT Digital Health entwickelt Anwendung für schnellere Pharma-Forschung.

Für ein forschendes Pharma-Unternehmen haben wir eine Anwendung entwickelt, die Wissenschaftler bei der Auswahl und Priorisierung von Primärliteratur unterstützt. So sparen die Forscher wertvolle Zeit, die sie in die Entwicklung wichtiger Medikamente investieren können.

von Jasmin Schemitsch

Jasmin Schemitsch

Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen in der pharmazeutischen Forschung steigt rasant, täglich kommen ca. 8.000 neue Publikationen hinzu. Das führt dazu, dass Forscher kaum noch 10% der relevanten Literatur sichten können, geschweige denn sie tatsächlich zu lesen. Forschende Pharmaunternehmen stehen also vor der Herausforderung, ihren Wissenschaftlern Unterstützung dabei anzubieten, diese enorme Wissensfülle zu filtern, zu bewerten und zu selektieren, um das vorhanden Potential für die Entdeckung neuer Medikamente nutzen zu können.

Unser Kunde kam mit dem Wunsch auf uns zu, eine Anwendung auszuarbeiten, die es ihm ermöglicht, Forschung zu beschleunigen, um so wiederum schneller Lösungen für Patienten entwickeln zu können. Wir haben eine Anwendung entwickelt, die von dessen Wissenschaftlern inzwischen als ”Spotify der Forschung” bezeichnet wird. Das System greift auf die gesamte digital verfügbare Literatur zu, screent Texte und filtert daraus die nutzbringenden Informationen. Ein Zusammenspiel aus menschlichem Input und maschineller Logik unterstützt unseren Kunden dabei, die wichtigsten Erkenntnisse im Auge zu behalten. Zudem können, ähnlich wie bei Spotify, Sammlungen erstellt und geteilt werden und somit eine gemeinsame Arbeitsgrundlage geschaffen werden. Außerdem ist ein Empfehlungssystem für weitere Texte enthalten die zu den bisherigen Interessen passt, vergleichbar mit Personalisierten Empfehlungssystemen im Online Shop.

Die Forscher erhalten einen Überblick über die Literatur, können sich aber darauf konzentrieren, relevante Inhalte zu lesen, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Außerdem können die Artikel aus allen Fachbereichen kommen. Der hilfreiche Blick über den Tellerrand ist also ebenfalls inklusive. Das spart Zeit, die in konkrete Forschung investiert werden kann.