Große Online-Enzyklopädie mit Wiki

Wie setzt man ein gedrucktes Großlexikon mit mathematischen Formeln für eine anspruchsvolle Zielgruppe im Web um? Der Springer-Verlag entschied sich für den Wiki-Ansatz von TWT Digital Health.

Springer, einer der größten wissenschaftlichen Verlage weltweit, wurde 1842 gegründet. Heute ist Springer größter STM-Onlineanbieter der Welt und gehört zu Springer Science+Business Media, einer Fachverlagsgruppe mit 70 Verlagen in 19 Ländern. Die Springer Science+Business Media beschäftigt weltweit 5.000 Mitarbeiter.

Durch erfolgreiche Partnerschaften mit Wissenschafts- und Fachgesellschaften baut Springer seine starke Marktposition kontinuierlich aus. Eine davon ist die European Mathematical Society, in der sich Institutionen, Landesverbände und herausragende Mathematiker aus ganz Europa vernetzt haben. Für dieses wissenschaftliche Expertenpublikum startete Springer 2010 das Projekt einer Online-Enzyklopädie. Damit die Inhalte nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Web-Browser geändert werden können, entschloss sich der Verlag, die Enzyklopädie auf Grundlage der Wiki-Software "WikiMedia" zu realisieren, auf der auch die Plattform Wikipedia betrieben wird.

Wiki mit besonderen Ansprüchen

Die mathematische Symbolsprache erforderte dabei eine besonders anspruchsvolle Art der Umsetzung. Man entschied sich schließlich für TWT Digital Health als Partner, weil TWT Digital Health bereits über langjährige Erfahrung im Bereich der Wikis verfügt. So hatte man für das Bibliographische Institut in den Jahren 2007 und 2008 auf dieser Basis eine Online-Version von Meyers Lexikon umgesetzt.

Von Print nach Web 2.0

Von der Encyclopedia of Mathematics existierte eine Print-Version mit kleinem Online-Ableger, der von einer Redaktion händisch gepflegt wurde. Ziel war es, diese existierenden Elemente zu übernehmen und so zu erweitern, dass eine moderne Web 2.0-Anwendung entsteht, die anschließend von vielen Nutzern dezentral gepflegt werden kann.

Die besondere Herausforderung in diesem Projekt war die komplexe Konvertierung der Ausgangsdaten in ein MediaWiki-kompatibles Format. Durch die Integration von Mathjax (www.mathjax.org) und der Asymptote Vector Graphics Language wurde es schließlich möglich, auch komplexe mathematische Formeln korrekt in HTML-Code eingebettet anzuzeigen. Zudem wurden verschiedene Funktionen implementiert, die eine wissenschaftliche Zitierung nach den Richtlinien des Verlags ermöglichen.

"Die Encyclopedia of Mathematics wird begeistert vom Zielpublikum aufgenommen", sagt Bert Brückmann, Projektleiter bei TWT Digital Health. Mittlerweile ist die Encyclopedia of Mathematics eine der weltweit umfangreichsten Online-Fach-Enzyklopädien überhaupt. Auch im laufenden Betrieb ist TWT Digital Health für die technische Betreuung sowie den Support zuständig. Dazu gehört auch das Workflow-und Rechtemanagement, das nach den Vorgaben des Verlags auf Basis der WikiMedia-Technologie umgesetzt wurde.

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Klaus Mueller, Geschaftsführer TWT Digital Health

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Bert Brückmann, Projektmanager bei TWT Digital Health:

"Die Encyclopedia of Mathematics wird begeistert vom Zielpublikum aufgenommen."

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