13. September 2019

Heidelberger E-Health-Tag 2019

KI und Regulatorik

Bei der Entwicklung von KI basierten Gesundheitsanwendungen gibt es eine Vielzahl an speziellen Herausforderungen, über die wir uns im Rahmen des E-Health-Tags austauschen werden. Wir werden nicht nur technische sondern vor allem auch regulatorische Fragestellungen beleuchten: Welche besonderen Anforderungen stellt die MDR an die Entwicklung KI basierter Medizinanwendungen? Vor dem Hintergrund selbstlernender Algorithmen eine besonders spannende Frage.

VORTRAGSPROGRAMM AM 13. SEPTEMBER VON 9.00 BIS 15.00 UHR

09.00Registrierung und zweites Frühstück
09.30Begrüßung
Klaus Mueller, TWT Digital Health
09.45Wozu braucht man Machine Learning überhaupt?
Pascal Reddig, TWT Business Solutions
10.15Kann uns maschinelle Intelligenz gesünder machen?
Dr. Stefan Ebener, Google Germany
10.45Kaffeepause
11.15Regulatorische Aspekte KI basierter Medizinprodukte-Software
Prof. Dr. Mark Hastenteufel, Hochschule Mannheim
11.45KI 13485 - (wie) geht das?
Dr. Susanne K. Suter, Supercomputing Systems
12.15Mittagspause
13.15Künstliche Intelligenz und Medizinprodukt – ein praktisches Beispiel aus der Inhalationsmedizin
Dr. Sabine Häussermann, VisionHealth GmbH
13.45Maschinelles Lernen in der Gen-Forschung
Dr. Oliver Stegle, DKFZ
14.15Zusammenfassung, Ausblick und Verabschiedung
Klaus Mueller, TWT Digital Health

Referenten

Dr. Stefan Ebener leitet als Manager Customer Engineering für Google Cloud ein internationales Machine Learning- und KI-Expertenteam. Seine Leidenschaft gilt den datengetriebenen Zukunftstechnologien und der Weiterentwicklung von Technologiekompetenzen in Unternehmen und Gesellschaft zu dem er regelmäßig als Keynote-Speaker auftritt. Darüber hinaus ist er freiberuflicher Dozent der Wirtschaftsinformatik und beschäftigt sich neben ML, KI und Big Data mit dem Thema „Opinion Leader Identification & Management“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Metadaten- und Text-Mining, Machine Learning sowie der Wettbewerbs- und Ausschreibungsanalyse. Als ausgebildeter Data Scientist verfügt er über praktische Erfahrungen im Aufbau von Data Pipelines sowie der Modellentwicklung. Ebener engagiert sich darüber hinaus im Forschungsbereich „Business Analytics“ im IFID, dem Institut für IT-Management & Digitalisierung an der Hochschule für Oekonomie & Management.


Prof. Dr. Mark Hastenteufel begann seine berufliche Laufbahn am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und war danach viele Jahre in verschiedenen Fach- und Führungspositionen bei der Siemens AG (jetzt: Siemens Healthineers AG) tätig. 2015 folgte er dem Ruf der Wissenschaft zunächst nach Heilbronn und aktuell an die Hochschule Mannheim, wo er als Professor für "Softwaretechnik und Regulatorik in der Medizintechnik" lehrt. Seine Schwerpunkte liegen dort bei den Themen Software-Entwicklung, Software-Engineering, Software als Medizinprodukt und der Zulassung von Medizinprodukten.


Dr. Sabine Häußermann ist Gründerin und CEO von VisionHealth. Die promovierte Medizintechnik Ingenieurin gründete nach jahrelanger beruflicher Erfahrung mit Lungenerkrankungen das Münchner Start-up Unternehmen VisionHealth. Dort verantwortet sie die Entwicklung und Vermarktung der Kata-App. Kata ist eine digitale Inhalationshilfe, die Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen mithilfe von KI und AR dabei unterstützt, ihrer Therapie gemäß zum richtigen Zeitpunkt und effektiv zu inhalieren. 



Pascal Reddig ist Geschäftsführer der TWT Business Solutions und seit 2004 im Unternehmen. Er bringt langjährige Erfahrung aus den Bereichen des maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz, der unternehmensweiten Suche, der Informations-beschaffung und Prozessoptimierung mit. Die TWT Business Solutions ist spezialisiert auf das Geschäftsfeld der modernen Anwendungsentwicklung mit Hilfe von KI und Cloud-Technologie.


Dr. Oliver Stegleleitet die Abteilung Bioinformatik der Genomik und Systemgenetik am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Stegle Group am European Molecular Biology Laboratory (EBML). Ziel seiner Forschungsarbeit ist es, Zusammenhänge zwischen genomischer Variation und Phänotypen zu entschlüsseln. Um diese Fragen zu beantworten, setzt er unter anderem auf Verfahren, die maschinellem Lernen basieren.


Dr. Susanne Suter beteiligt sich seit über 15 Jahren erfolgreich an multidisziplinären innovativen Projekten an der Schnittstelle zwischen Informatik, Biologie und Medizin. Bei Super Computing Systems verantwortet sie als Software-Projektleiterin und Ingenieurin die Herstellung von maßgeschneiderten medizinischen Softwaresystemen, wie z.B. ein Patienten-Monitoring-System auf einer Neuro-Intensivstation, einem Zweitmeinungsverfahren für Ärzte oder einem Tool, das den Gesundheitszustand von Patienten in deren Augen misst. Außerdem engagiert sie sich als Mentorin dafür, Frauen in der Informatik und Women in Digital Health zu fördern und zu vernetzen. 

Besucherstimmen

"Beim Heidelberger E-Health-Tag erhält man jedes Mal ein spannendes Update zu aktuellen Entwicklungen und Trends in der Branche. Durch die Anwesenheit von Top-Speakern und vielen Experten ergibt sich außerdem eine sehr gute Networking-Möglichkeit."

Dr. Elisabeth Moser, GlaxoSmithKline

"Meines Erachtens eine sehr gelungene Veranstaltung mit Top-Referenten und vielen Anregungen für die Praxis. Wir freuen uns schon auf den nächsten E-Health-Tag."

Dietrich Bender, Dr. Willmar Schwabe

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Telefon +49 6221 8220 0
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